ABOUT

„Die FASSON spürt junge Künstler auf – etablierte und absolute Newcomer. Es trifft eine Auswahl unter den Besten und setzt sie ins rechte Licht. Damit wirkt die FASSON wie ein Stelldichein der vielen guten neuen Leute, die in München, im Oberland und Südostbayern an wertvollen Ideen und Projekten arbeiten.“

 

München hier und das Oberland da … Die Isarmetropole, schillernd, international, geschäftig, gegen das ländlich-rustikale Oberland mit seinen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, das München erst so attraktiv macht: Aktivität hier – Passivität da? Dieses Bild der Gegensätzlichkeit und des unterschiedlichen Werteniveaus war nie meines.

Meine persönliche Wahrnehmung der Welt, in der ich lebe, hat mir stets eine Kontinuität offenbart. Die Gemeinsamkeit, die ich erlebe, wenn ich zwischen der Münchner Freiheit und dem Tegernsee oder zwischen Haidhausen und Hausham pendle, entsteht durch die Menschen, denen ich hier wie dort begegnet bin. Ich genieße, ja ich bewundere Begabung, die Neues und Schönes hervorbringt: Traumhafte Kleidung, exquisiten Schmuck und Hüte voller Raffinesse … und vor allem Kunst in allen Formen!

Wie groß ist das Reservoir der Kreativität, die immer aus dem Wunsch erwächst, eine eigene, innere Vision zum Ausdruck zu bringen.

Ja, es macht einen Unterschied, ob der Künstler in der Freiheit und Weite des Oberlandes aufgewachsen ist, oder mit dem Gefühl für den schnellen Puls und Atem der Großstadt München. Doch erst aus diesen Polen, zwischen denen ich mich bewege, entsteht das Stadt-Land-Kontinuum mit ganz eigenem Takt, das uns Tracht und Tradition ebenso schenkt wie die unruhige Moderne, in die starke internationale Akzente einfließen.

In der fasson will ich zeigen, wie lebendig dieses Mit- und Ineinander ist. Ich will Sie mitnehmen in meine Welt und Ihnen „meine“ Menschen und ihre Werke zeigen. Junge Künstlerinnen und Künstler, die mir ans Herz gewachsen sind, die meinen Geist beflügeln und die mein Leben, mein inneres Reservoir an Ideen und Träumen in steter Bewegung haltend, so sehr bereichern.

Sehen Sie selbst, dass die Übergänge fließend sind und sich mühelos und aufrichtig zu einem Gesamtbild ergänzen so wie alle Farben des Regenbogens erst mit Schwarz und Weiß zu einem wahren Abbild der Welt  verschmelzen.

Ihr Mathias Leidgschwendner

Herausgeber & Artdirector